Abstract
Dieser Artikel betrachtet die Entwicklung der theoretischen und ideologischen Standpunkte, die einem großen Teil der wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema des Manx-Gälischen vom 19. Jahrhundert bis heute zugrunde liegen. Vorgeschlagen wird, dass in Diskussionen des Manx die Annahme herrscht, die Sprache sei ein zerfallener, anglisierter bzw. kreolisierter Dialekt, was in O’Rahillys bekannter Erklärung dargelegt wird: ‘Manx hardly deserved to live’. O’Rahillys Ansichten haben zu unterschiedlichen Graden die Auffassung nachfolgender Wissenschaftler von der Sprache beeinflusst, so sehr sie auch seine rhetorischen Exzesse verwerfen mögen. Der Artikel untersucht die Behauptungen dieser Wissenschaftler und stellt die generelle Ansicht bezüglich kontaktinduzierten Sprachwandels im Manx-Gälischen infrage. Kritisch betrachtet wird auch Williams’ Theorie eines mittelalterlichen nordisch-gälischen Patois als Grundlage des späteren Manx angesichts Trudgills Ideen zur soziolinguistischen Typologie.
| Original language | English |
|---|---|
| Pages (from-to) | 141-205 |
| Number of pages | 64 |
| Journal | Zeitschrift für celtische Philologie |
| Volume | 64 |
| Issue number | 1 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 25 Jan 2018 |
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